Slideshow « Brand einer Scheune – Feuerwehr Garrel unterstützte in Bösel

Einsatz: 5. August 2025 - 00:21 Uhr bis 02:57 Uhr
 

In der Nacht von Montag auf Dienstag wurde die Feuerwehr Garrel um 00:21 Uhr per Melder in die Gemeinde Bösel alarmiert. Die Feuerwehr Bösel brauchte Unterstützung. An der Korsorsstraße brannte eine Scheune mit Stroh und landwirtschaftlichen Geräten.

Die Feuerwehr Garrel sollte an der Einsatzstelle bei der Wasserversorgung helfen. Dafür wurde ein Löschfahrzeug (LF16) an der nahegelegenen Vehne positioniert. Von dem Fließgewässer leiteten die Feuerwehrmänner das Wasser über eine Schlauchleitung zur Einsatzstelle. Zudem mussten die Garreler Einsatzkräfte noch zusätzliches Wasser im Pendelverkehr mit dem Tanklöschfahrzeug (TLF24) transportieren.

Um 02:57 Uhr standen die Garreler Feuerwehrfahrzeuge wieder einsatzbereit im Feuerwehrhaus.

 

Auf der Facebook-Seite der Feuerwehr Bösel lautet es in einem ausführlichen Bericht vom 05.08.2025 wie folgt zu dem Einsatz:

Anstrengend war die Nacht……
Die meisten unserer Feuerwehrleute dürften heute etwas zerknittert aussehen: Kurz nachdem wir unseren gestrigen Dienst beendet hatten – Einige saßen noch zum Schnack im Feuerwehrhaus – wurden wir gegen 22:34 Uhr zusammen mit der Feuerwehr Jeddeloh 2 mit dem Stichwort „brennt Putenstall“ Richtung Ostland in die Korsorsstraße alarmiert. Trotz der schnellen Ausrückezeit mussten wir bei unserem Eintreffen feststellen, dass auf einem Gelände mit mehreren Putenställen eine Scheune samt Stroh und landwirtschaftlichem Gerät in unmittelbarer Nähe in voller Ausdehnung brannte und das Feuer auf die Ställe überzugreifen drohte.

Durch eine erste Riegelstellung konnten wir eine schnelle Ausbreitung verhindern. Danach begann aber die eigentliche Arbeit: Dadurch, dass die Trapezblechseiten samt Decke auf das Feuer gestürzt war und somit das Ablöschen erschwerte, benötigten wir einige Unterstützung.
Die Feuerwehr Friesoythe, die Feuerwehr Garrel und die Feuerwehr Littel wurden dazu alarmiert und halfen beim Verlegen von knapp 1,5 km Schlauchleitung, stellten Atemschutzgeräteträger, lieferten Drohnenbilder und fuhren Wasser im Pendelverkehr. Zusätzlich ersetzte die Feuerwehr Cappeln die verbrauchten Atemschutzgeräte. Die Firma Joh. Beeken und später das Technische Hilfswerk aus Oldenburg Stadt sorgten mit ihren Baggern dafür, dass alle Brandnester freigelegt werden konnten. Zeitgleich nahmen die Kollegen der Polizei erste Ermittlungen zur Brandursache auf. Parallel dazu war ein RTW des Rettungsdienstes zum Eigenschutz vor Ort, während die DRK Bereitschaft Bösel kurz vor dem Sonnenaufgang mit Schnitzelbrötchen und Kaffee für gute Laune und Wiedererstarken der Motivation sorgte.
In Summe waren es weit über 100 Einsatzkräfte, die im Laufe der Nacht zum Einsatz kamen. Trotzdem war es eine lange Nacht, die erst gegen 10:00 Uhr mit der Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft endete – also fast 15 Stunden, nachdem die ersten Feuerwehrleute für den Dienst im Gerätehaus angekommen waren.

 

Einsatzinfo

  • Einsatznummer: 079
  • Einsatzkräfte: 33
  • BE = Brandeinsatz
  • Melder
 

Weitere Feuerwehr/en

  • Feuerwehr Cappeln
  • Feuerwehr Bösel
  • Feuerwehr Friesoythe
  • Feuerwehr Littel

Weitere Hilfsorganisationen

Feuerwehr Jeddeloh 2, FTZ LK Cloppenburg, DRK Rettungswache Friesoythe, DRK Bereitschaft Bösel, THW Oldenburg Stadt, Polizei
 

Eingesetzte Einsatzfahrzeuge Garrel

  • ELW 1 – Einsatzleitwagen 1
  • HLF – Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 20
  • HLF – Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug 16/12
 

Einsatzbilder


Bilder: Feuerwehr Bösel 

 

Hinweis

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