Feuerwehr Bösel und Garrel üben gemeinsam auf einer Bullenmastanlage

Am Dienstag, den 16.10.2018, fand auf einer Bullenmastanlage im Ortsteil „Richtemoor“ in der Gemeinde Bösel eine gemeinsame Einsatzübung statt. Die Feuerwehr Bösel veröffentlichte dazu auf ihrer „Facebook-Seite“ den nachfolgenden Bericht und ein paar Bilder.

Der erfolgreiche Verlauf dieser Übung ist ein Spiegelbild unserer seit Jahren andauernden Freundschaft und Kameradschaft, und zeigt wieder einmal, dass wir uns auf eine gegenseitige Unterstützung im Einsatzfall verlassen können. Auch die Feuerwehr Garrel bedankt sich bei der Familie Göken für die Zurverfügungstellung des Geländes und der gespendeten Bratwurst.

 

Von Markus Tholen, Feuerwehr Bösel
Dienstagabend gegen 19:20 Uhr wurden wir über Sirene mit dem Stichwort „Verdächtiger Rauch, Strohlager“ ins Richtemoor alarmiert.
Vor Ort eingetroffen stellte sich das Szenario sehr schnell als unangekündigte Alarmübung heraus.

Die angenommene Lage sah den Vollbrand eines Strohlagers auf einer Bullenmastanlage vor. Die Übungsaufgabe bestand daher darin, sich Zugang zum eingezäunten Gelände zu verschaffen und durch einen massiven Wasser- und Werfereinsatz zuerst die umliegenden Gebäude und darin gehaltenen Tiere zu schützen und danach mit der eigentlichen Brandbekämpfung zu beginnen.

Aufgrund der Größe der Einsatzstelle wurde umgehend nach Eintreffen der ersten Fahrzeuge die Freiwillige Feuerwehr Garrel dazu alarmiert.

Mit dieser Übung wollten wir verschiedene Ziele erreichen:
– Übung der Zusammenarbeit zweier Feuerwehren, insbesondere das trainieren der Kommunikation zwischen den einzelnen Einheiten und      Einsatzabschnitten
– Prüfen der Wasserversorgung entlegener Anwesen. Dazu haben wir das vorhandene Hydrantennetz und vor Ort vorhandene                                Löschwasserbrunnen genutzt und deren Ergiebigkeit getestet.
– Einbindung der Drohnengruppe in die Einsatzführung.

Nach dem Übungsende haben wir uns noch auf eine Abschlussbratwurst und einen kleinen Klönschnack im Feuerwehrhaus Bösel getroffen.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Familie Göken für die Zurverfügungstellung ihres Geländes und die anschließende Spende der Bratwurst bedanken!

nwzonline.de – Übung an einer Bullenmastanlage im Richtemoor

Bilder: Holger Kock, Feuerwehr Bösel

2-Tagesübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft CLP in Jever

Von Samstag bis Sonntag, den 13. / 14. Oktober 2018, fand in Jever eine 2-Tagesübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Cloppenburg statt. Die Feuerwehr Garrel, die zusammen mit den Feuerwehren Cloppenburg und Emstek den 4. Zug „Technische Hilfeleistung“ bildet, beteiligte sich mit dem „HLF 16“ und insgesamt 8 Kameraden an dem Übungswochenende.

Zwei inszenierte Verkehrsunfälle, die von Bundeswehrangehörige auf dem Fliegerhorst in Jever vorbereitet wurden, mussten in Zusammenarbeit von den Männern und Frauen des 4. Zugs gelöst werden. Der erste zeigte einen Pkw, der gegen einen Baum geprallt war und sich danach überschlagen hatte. In diesem Fahrzeug saßen zwei eingeklemmte Personen. Bei dem zweiten Unfall stürzte ein Baum aufgrund eines Sturms auf ein Auto. Auch hier wurde jemand eingeklemmt. Neben der Menschenrettung mit dem Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten lag ein weiteres Hauptaugenmerk auf die Stabilisierung und Sicherung der Pkws bzw. des Baumes.

Eine letzte Aufgabe, bei der die Garreler Feuerwehrmänner aktiv mitwirkten, bestand darin, dass in einem Bunker eine vermisste Person unter schwerem Atemschutz gesucht werden musste. Auch diese Übung wurde gemeistert, sodass es am Ende ein positives Fazit gab.

Weitere Bilder und ein ausführlicher Bericht, verfasst von Thomas Giehl, stellv. Kreispressewart, auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg unter folgendem Link: Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg, Kfb-Übung in Jever

 

Übergabe des alten Rettungssatzes an den Oldtimerclub

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Garrel und Mitglieder des Oldtimerclubs Nikolausdorf sind am Samstag den 13.10.2018 auf dem Hof von Heinz Behrens zusammengekommen. Der Grund war die Übergabe des alten Rettungssatzes.

Der Rettungssatz, der zur Ausrüstung des Tanklöschfahrzeugs „TLF 16“ gehörte, wurde wie auch das Fahrzeug selbst nach über dreißig Jahren außer Dienst gestellt und mit der Anschaffung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs „HLF 20“ durch moderne akkubetriebene Rettungsgeräte ersetzt.

Stellvertretend für alle Mitglieder des Oldtimerclubs sprach der 1. Vorsitzende Bernhard Emke seinen Dank aus und lud die Feuerwehr zur nächsten „Helferfete“ ein. Nach einer leckeren Bratwurst vom Grill in einer gemütlichen Runde fand das Treffen, das am Nachmittag um 16:30 Uhr begann, gegen Abend sein Ende.