Zu Gast beim Technischen Hilfswerk Cloppenburg

Am Dienstagabend, den 07.05.2019, verlegten die Garreler Feuerwehrmänner ihren Dienstabend nach Cloppenburg und waren zu Gast beim Technischen Hilfswerk. Dort konnten sie sich bei einer Besichtigung ein Bild von deren Fahrzeugen, Gerätschaften und Aufgaben machen. Die Feuerwehr Garrel bedankt sich an dieser Stelle beim Technischen Hilfswerk Cloppenburg für die interessanten Einblicke und die tolle Gastfreundschaft.

Besitzer von privaten Löschwasserbrunnen sollen sich bitte melden

Wenn Feuerwehren in Außenbereichen zu einem Brand gerufen werden, dann kann schon mal ein großes Problem auftreten: Das Löschwasser reicht nicht, um den Brand erfolgreich zu bekämpfen. Es müssen dann lange Schlauchleitungen verlegt und eventuell sogar ein Wassertransportfahrzeug aus Cloppenburg angefordert werden. So geht wertvolle Zeit für eine effektive Brandbekämpfung verloren. Bezüglich dieses Wassermangels will sich die Feuerwehr Garrel jetzt besser aufstellen.

Für die Baugenehmigung landwirtschaftlicher Gebäude in den Außenbereichen wird oft ein eigener Löschwasserbrunnen verlangt. Den haben viele Landwirte auch bohren lassen. „Wir wissen aber nicht, wo diese Brunnen sind“, sagt Andreas Voßmann, Schriftführer der Garreler Feuerwehr. Darum wollen die Feuerwehrleute jetzt ein Verzeichnis erstellen. Landkreis und Gemeinde können da nämlich nicht weiterhelfen.

„Unsere Aktion kann zu einer Win-Win-Situation für alle werden“, ist Gemeindebrandmeister Petr Deeben überzeugt. Immer am Karfreitag kontrollieren die Kameraden der Feuerwehr die Hydranten in der Gemeinde. Diese Aktion möchte man gern verbinden mit einer Überprüfung der privaten Brunnen. Garrels Feuerwehr kommt auf das Grundstück und saugt einmal den Brunnen an. Besitzer und Feuerwehr wissen nach dem Test, ob der Brunnen noch Wasser hergibt oder vielleicht schon versandet ist. Für den Landwirt sei es ein kostenloser Test der Funktionsfähigkeit, die Feuerwehr kann gegebenenfalls bei einem Einsatz über diesen Brunnen die Wasserversorgung sicherstellen. „Landwirte, Feuerwehr und letztlich auch die Bevölkerung profitieren von der Aktion“, wirbt Peter Deeben dafür, dass sich die Besitzer melden.

Das Problem der Feuerwehr: Es gibt kein Verzeichnis der vorhandenen Löschwasserbrunnen. Darum jetzt der Aufruf an alle Brunnenbesitzer sich zu melden: Sie können sich bei der Feuerwehr melden und bekommen dann am Karfreitag von den Feuerwehrleuten Besuch, die den Brunnen überprüfen. Gemeindebandmeister Peter Deeben (Tel. 04474/7571) nimmt die Meldungen entgegen. Die Brunnenbesitzer können sich auch per Email melden: info@feuerwehr-garrel.de

Die Besitzer müssen bei dem Test nicht anwesend sein. Der Aufruf gilt nicht für Brunnen, mit denen Felder beregnet werden. „Diese Brunnen haben andere Anschlüsse“, erklärt Andreas Voßmann.

Text: Hubert Looschen / Münsterländische Tageszeitung, Ausgabe Nr. 87 von Freitag, 12. April 2019


Bild: Feuerwehr Garrel

Generalversammlung 2019

Rechtzeitig zum Beginn der Generalversammlung konnte Garrels Freiwillige Feurwehr am Samstag, den 09.03.2019, einen Einsatz beenden. Der Sturm hatte einen Baum auf die Cloppenburger Straße geworfen. „Früher kam ein Bauer mit seinem Trecker, zersägte den Baum und transportierte ihn ab“, sagte Gemeindebrandmeister Peter Deeben. Heute werde die Feuerwehr gerufen. Der Druck und die Anforderungen stiegen stetig, die Feuerwehr werde immer mehr zum „Mädchen für alles“, führte Deeben weiter aus. Das belegen Zahlen: Bei 77 Einsätzen war 18 Mal technische Hilfeleistung gefragt. Für die Einsätze, eine intensive Aus- und Weiterbildung sowie für Übungsabende investierte jedes der aktuell 72 Mitglieder durchschnittlich 185 Stunden. Garreler Feuerwehrkameraden besuchten 2018 insgesamt 75 Lehrgänge. Die Zahl der Einsätze sei im Vorjahr zwar deutlich zurückgegangen, allerdings dauerten viele Einsätze länger. Die Schlagkraft der Garreler Feuerwehr zeigte sich auch beim Kreisfeuerwehrfest: Fünf Mannschaften gingen an den Start bei den Wettkämpfen, zwei schafften den ersten Platz.

Der Spagat zwischen Arbeitsplatz und Einsätze werde immer schwerer. Der Gemeindebrandmeister bat die Gemeinde Garrel, auf der Versammlung vertreten durch den stellvertretenden Bürgermeister Herbert Holthaus und Sachbearbeiter Wilfried Schewe, bei Neuanstellungen auch darauf zu achten, ob eine Mitgliedschaft in der Feuerwehr möglich sei. Eine neue Vorgabe werde die Arbeit erleichtern. Ab sofort rücken Mitarbeiter des Bauhofes bei Sturmschäden aus. Die Feuerwehr werde bei größeren Schäden und außerhalb der Dienstzeiten des Bauhofes alarmiert. Für die Gemeinde gab es ein großes Lob von Peter Deeben. Man finde immer Verständnis für Wünsche und Unterstützung bei Rat und Verwaltung. Jüngste Beispiele dafür: Gerade wurde ein neues Einsatzleitfahrzeug ausgeliefert, noch in diesem Jahr gibt es einen neues Mannschaftstransportfahrzeug. „Für das Gemeinwohl und die Sicherheit der Bürger brauchen wir eine moderne Ausstattung“, sagte Herbert Holthaus. Das wolle die Gemeinde gewährleisten. Einen großen Dank richteten Deeben und Holthaus an die Frauen, die ihre Männer unterstützen und bei Aktionen der Feuerwehr helfen.

Großes Thema bei den Feuerwehren ist der Kontakt mit Asbest bei Einsätzen. Dafür gelten strenge Auflagen. Die Einsatzkleidung werde nach einem entsprechenden Einsatz sicher verpackt und gereinigt. Das könne dazu führen, dass einige Monturen in Reserve vorgehalten werden müssen. Die neuen Vorschriften schützen die Gesundheit der Feuerwehrleute. Nachwuchsprobleme werde es auf Sicht nicht geben, sagte Jugendwart Henrik Rauer. Der Jugendwehr gehören 19 Jugendliche an, 12 Jüngere bereiten sich auf die Mitgliedschaft vor.

Florian Böckmann stellte nach sechs Jahren seinen Posten als Schriftführer zur Verfügung. Für ihn wurde Andreas Voßmann gewählt. Weitere Wahlen: Rudolf Schulte bleibt Kassenwart, Michael Tangemann und Peter Schulte sind jetzt Gruppenführer.

Holthaus und Schewe beförderten etliche Kameraden. Zum Feuerwehrmann: Jan Domnik, Christian Kurmann, Ingo Ordel; zum Oberfeuerwehrmann: Pascal Majewski, Meik Tapken; zum Hautfeuerwehrmann: Florian Bley, Dirk Högemann, Jens Rauer; zum 1. Hauptfeuerwehrmann: Mario Backhaus; zum Oberlöschmeister: Ingo Alberding und Michael Schaub, der auch stellvertretender Gemeindebrandmeister ist.

Die Grüße des Kreisverbandes überbrachte der stellvertretende Kreisbrandmeister Franz-Josef Nording aus Bösel. Dabei bedankte er sich besonders für die Nachbarschaftshilfe. Noch in der Nacht vor der Versammlung hatte Garrel die Bereitschaft für Bösel mit übernommen und wurde prompt zu einem Einsatz gerufen.


Verabschiedet: Florian Böckmann (3.v.l.) wurde als Schriftführer verabschiedet duch (v.l.) Rudolf Schulte, Peter Deeken und Michael Schaub.

Gewählt und befördert: Nach ihrer Wahl und der Beförderung stellten sich die Beteiligten zum Foto.

Text und Bilder: Hubert Looschen

 

Neuen Einsatzleitwagen (ELW1) in Empfang genommen

Am Montagabend konnten wir unseren neuen „Einsatzleitwagen 1“ (ELW1) in Empfang nehmen. Das Fahrzeug dient der Einsatzkoordination vor Ort und hält den Kontakt zur Großleitstelle.

Bei dem Fahrgestell handelt es sich um einen „Renault Master 3,5 t. 170 PS“. Ausgestattet ist das Fahrzeug unter anderem mit einem automatisierten Schaltgetriebe, Rückfahrkamera, Navigation sowie einer Standklimaanlage und Standheizung. Der Ausbau erfolgte von der Firma „Heinz Meyer Feuerwehrbedarf GmbH“ in Rehden und beinhaltet die neueste Funk- und Kommunikationstechnik. Im Rückraum befinden sich zwei Arbeitsplätze mit PC´s, Drucker, Telefonanlage und Internetzugang. Atemschutzgerät, Gasmessgeräte, Nothilferucksack und weitere Ausrüstungsgegenstände fehlen natürlich auch nicht.

Weitere Bilder und Details folgen in Kürze hier auf unserer Homepage.

Das Kohlkönigspaar, Michael & Manuela, lud zum Kohlgang 2019 ein

Bei der Feuerwehr Garrel gehört jedes Jahr ein Kohlgang mit anschließendem Kohlessen zur Tradition. Am 23.02.2019, um 14:30 Uhr, war es soweit. Bei sonnigem Wetter traf man auf Einladung von Michael & Manuela, dem Kohlkönigspaar 2018, für diesen Brauch wieder zusammen.

Zum Feuerwehrhaus gebeten, wo es mit ein paar Spielen begann, wurde mit dem Gang auf dem „Schuldamm“ gestartet. Nach einer kurzen Strecke legte die Gruppe am Gartenhaus von Kamerad, Heinz Behrens, eine Pause ein. Gestärkt mit Kaffee und Kuchen ging es von dort aus weiter auf den „Beverbrucher Damm“ in Richtung Beverbruch.

Am frühen Abend kehrten alle in das Gasthaus Witte-König ein, wo für die Männer und Frauen die „Erdinger-Hütte“ reserviert war. Hier konnten dann auch Kameraden der Altersabteilung samt Frauen begrüßt werden. Zusammen ließ sich die Gesellschaft, die auf 85 Leuten angewachsen war, ein herzhaftes Grünkohlessen schmecken.

Im Anschluss stand die Ernennung des neuen Kohlkönigpaares an. Die Entscheidung fiel auf Peter & Tracy. Bist die Feier in der Nacht eine Ende fand, saß man entweder noch gemütlich beisammen oder tanzte nebenan im Saal mit anderen Gästen zu der Musik von DJ-Paddy.

Erinnerung an Großbrand vor 40 Jahren – NWZ recherchierte im Archiv

Vor genau 40 Jahren, am 19. Januar 1979, stand das Möbelhaus „Kemper“ lichterloh in Flammen. Ein Brand, der zu den größten in der Geschichte der Feuerwehr Garrel zählt. Das Löschwasser drohte in den Schläuchen zu gefrieren – so kalt war es an diesem Freitagmorgen.

In einem Bericht, der in der Ausgabe 16 vom 19. Januar 2019 veröffentlicht wurde, holte Reiner Kramer von der Nordwest Zeitung diese und weitere Informationen über den Großbrand noch einmal in Erinnerung. Er recherchierte im Archiv des Verlags und sprach mit Feuerwehrkameraden, denen das Ausmaß des Feuers noch gut im Gedächtnis ist.

Hier kann der Zeitungsbericht nachgelesen werden:

Zeitungsbericht vom 19.01.2019, Großbrand vor 40 Jahren, Möbelhaus Kemper

oder online unter: https://www.nwzonline.de

Bild: Reiner Kramer Nordwest Zeitung

Trauerflor für getötete Feuerwehrangehörige

Wir haben unsere Einsatzfahrzeuge in der Zeit vom 16.01.2019 bis zum 31.01.2019 mit einem Trauerflor versehen.

In einer Pressemitteilung vom 16.01.219 des Deutschen Feuerwehrverbandes heißt es dazu:

 

Trauerflor für getötete Feuerwehrangehörige
16.01.2019 Pressedienst

Gemeinsame Bitte von DFV, AGBF bund, WFVD und vfdb

Mit großer Trauer müssen wir den Tod von drei Feuerwehrangehörigen in Baden-Württemberg und Bayern zur Kenntnis nehmen. Hartmut Ziebs, Jochen Stein, Raimund Bücher und Dirk Aschenbrenner bitten Sie im beigefügten Schreiben darum, die Einsatzfahrzeuge der Feuerwehr ab sofort bis zum Abend des 31. Januar 2019 mit Trauerflor zu versehen.

Wir bitten um Weiterleitung dieser Information an Ihre Untergliederungen.

Jochen Stein (Vorsitzender AGBF bund)
Raimund Bücher (Vorsitzender WFVD)
Dirk Aschenbrenner (vfdb-Präsident)
Hartmut Ziebs (DFV-Präsident)

Neuer Imagefilm des KFV CLP – Feuerwehr Garrel wirkt mit

„Film ab“ hieß es bei Feuerwehren und Fachgruppen des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg. Der Grund war ein Imagefilm, den der Verband in Auftrag gegeben hatte. Auch die Feuerwehr Garrel wirkte bei dem Projekt mit. So sind die Garreler Kameraden in den Film unter anderem zu sehen, wie sie bei einem simulierten Verkehrsunfall auf dem Gelände des heimischen Feuerwehrhauses eine eingeklemmte Person aus einem Pkw retten.

Über den Imagefilm veröffentlichte Thomas Giehl, stellv. Kreispressewart des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg auf der Internetseite des Oldenburgischen Feuerwehrverbandes e.V. folgenden Pressetext:

07.12.2018 – Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg stellt neuen Imagefilm vor

LK Cloppenburg – Auf der jüngsten Kreisfeuerwehrverbandsversammlung am Freitag, den 07.12.2018 in der FTZ Cloppenburg stellte Kreisbrandmeister Arno Rauer den neuen Imagefilm des KFV Cloppenburg vor.

Das Projekt des Imagefilms begann Ende des Jahres 2017 mit den ersten Gesprächen zwischen den Kommunen des Landkreises Cloppenburg und dem Vorstand des KFV Cloppenburg. Der Imagefilm wurde mit einem Drehplan versehen und in mehreren Drehterminen im Zeitraum vom Mai 2018 bis Oktober 2018 fertig gestellt. Es wurde versucht das gesamte Spektrum an Einsatzmöglichkeiten und Fachgruppen darzustellen. Der Vorstand des KFV Cloppenburg bedankt sich bei allen Kameraden, für die Mithilfe dieses Projektes!

Um den Film zu sehen, bitte auf folgenden Link klicken!!!! Imagefilm Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg

Text und Bilder: Thomas Giehl – stellv. Kreispressewart Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg

200 ltr. Fass schlug Leck – Übung bei der Firma MKG

Ein nicht etikettiertes 200ltr. Fass schlug Leck, nachdem es bei Verladearbeiten beschädigt wurde. Die Flüssigkeit drohte in die Oberflächenentwässerung zu laufen.

So sah die Ausgangssituation einer Übung aus, die am Dienstagabend, den 06.11.2018, auf dem Betriebsgelände der Firma MKG Maschinen- und Kranbau GmbH in Garrel stattfand.

Zu den ersten Aufgaben, die das Szenario für die Feuerwehrmänner bereithielt, gehörten die Erkundung und Absicherung der Einsatzstelle. Zudem sollte das Gelände ausgeleuchtet werden. Hierfür setzte man nicht nur die Lichtmasten auf bzw. an den Fahrzeugen oder Scheinwerfer mit Stativen ein, sondern auch den Feuerwehranhänger „Notstrom / Lichtmast“. Drei Trupps, bestehend aus zwei Arbeits- und einem Reservetrupp, bereiteten sich auf ihre Arbeit vor. Sie zogen die Chemikalienschutzanzüge (CSA) an und schlossen die Leckage mit einem Dichtkissen. Gullys wurden ebenso abgedichtet. Zeitgleich bauten Einsatzkräfte die „Not-Dekontamination“ auf, um anschließend die kontaminierten Anzüge abspülen zu können.

Neben dem Ziel, dass sich die Feuerwehrmänner mit den Materialien und Gerätschaften auseinandersetzten mussten, verfolgten die beiden Organisatoren Ingo Alberding und Niklas Wiese noch ein weiteres Anliegen. Sie wollten den Kameraden insgesamt noch einmal den Ablauf und das Verhalten bei einem Gefahrguteinsatz näherbringen. Dazu zählte unter anderem auch die Beachtung der festgesetzten „50 Meter Absperrgrenze“.

„Super Übung mit tollen Aufgaben“, ließ eine Stimme aus der Mannschaft zum Ende nach etwa 1,5 Stunden verlauten. An dieser Stelle spricht die Feuerwehr Garrel der Firma MKG Maschinen- und Kranbau GmbH einen herzlichen Dank für die Bereitstellung des Betriebsgeländes aus.

Feuerwehr Bösel und Garrel üben gemeinsam auf einer Bullenmastanlage

Am Dienstag, den 16.10.2018, fand auf einer Bullenmastanlage im Ortsteil „Richtemoor“ in der Gemeinde Bösel eine gemeinsame Einsatzübung statt. Die Feuerwehr Bösel veröffentlichte dazu auf ihrer „Facebook-Seite“ den nachfolgenden Bericht und ein paar Bilder.

Der erfolgreiche Verlauf dieser Übung ist ein Spiegelbild unserer seit Jahren andauernden Freundschaft und Kameradschaft, und zeigt wieder einmal, dass wir uns auf eine gegenseitige Unterstützung im Einsatzfall verlassen können. Auch die Feuerwehr Garrel bedankt sich bei der Familie Göken für die Zurverfügungstellung des Geländes und der gespendeten Bratwurst.

 

Von Markus Tholen, Feuerwehr Bösel
Dienstagabend gegen 19:20 Uhr wurden wir über Sirene mit dem Stichwort „Verdächtiger Rauch, Strohlager“ ins Richtemoor alarmiert.
Vor Ort eingetroffen stellte sich das Szenario sehr schnell als unangekündigte Alarmübung heraus.

Die angenommene Lage sah den Vollbrand eines Strohlagers auf einer Bullenmastanlage vor. Die Übungsaufgabe bestand daher darin, sich Zugang zum eingezäunten Gelände zu verschaffen und durch einen massiven Wasser- und Werfereinsatz zuerst die umliegenden Gebäude und darin gehaltenen Tiere zu schützen und danach mit der eigentlichen Brandbekämpfung zu beginnen.

Aufgrund der Größe der Einsatzstelle wurde umgehend nach Eintreffen der ersten Fahrzeuge die Freiwillige Feuerwehr Garrel dazu alarmiert.

Mit dieser Übung wollten wir verschiedene Ziele erreichen:
– Übung der Zusammenarbeit zweier Feuerwehren, insbesondere das trainieren der Kommunikation zwischen den einzelnen Einheiten und      Einsatzabschnitten
– Prüfen der Wasserversorgung entlegener Anwesen. Dazu haben wir das vorhandene Hydrantennetz und vor Ort vorhandene                                Löschwasserbrunnen genutzt und deren Ergiebigkeit getestet.
– Einbindung der Drohnengruppe in die Einsatzführung.

Nach dem Übungsende haben wir uns noch auf eine Abschlussbratwurst und einen kleinen Klönschnack im Feuerwehrhaus Bösel getroffen.
Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei der Familie Göken für die Zurverfügungstellung ihres Geländes und die anschließende Spende der Bratwurst bedanken!

nwzonline.de – Übung an einer Bullenmastanlage im Richtemoor

Bilder: Holger Kock, Feuerwehr Bösel

2-Tagesübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft CLP in Jever

Von Samstag bis Sonntag, den 13. / 14. Oktober 2018, fand in Jever eine 2-Tagesübung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Cloppenburg statt. Die Feuerwehr Garrel, die zusammen mit den Feuerwehren Cloppenburg und Emstek den 4. Zug „Technische Hilfeleistung“ bildet, beteiligte sich mit dem „HLF 16“ und insgesamt 8 Kameraden an dem Übungswochenende.

Zwei inszenierte Verkehrsunfälle, die von Bundeswehrangehörige auf dem Fliegerhorst in Jever vorbereitet wurden, mussten in Zusammenarbeit von den Männern und Frauen des 4. Zugs gelöst werden. Der erste zeigte einen Pkw, der gegen einen Baum geprallt war und sich danach überschlagen hatte. In diesem Fahrzeug saßen zwei eingeklemmte Personen. Bei dem zweiten Unfall stürzte ein Baum aufgrund eines Sturms auf ein Auto. Auch hier wurde jemand eingeklemmt. Neben der Menschenrettung mit dem Einsatz von hydraulischen Rettungsgeräten lag ein weiteres Hauptaugenmerk auf die Stabilisierung und Sicherung der Pkws bzw. des Baumes.

Eine letzte Aufgabe, bei der die Garreler Feuerwehrmänner aktiv mitwirkten, bestand darin, dass in einem Bunker eine vermisste Person unter schwerem Atemschutz gesucht werden musste. Auch diese Übung wurde gemeistert, sodass es am Ende ein positives Fazit gab.

Weitere Bilder und ein ausführlicher Bericht, verfasst von Thomas Giehl, stellv. Kreispressewart, auf der Homepage des Kreisfeuerwehrverbandes Cloppenburg unter folgendem Link: Kreisfeuerwehrverband Cloppenburg, Kfb-Übung in Jever

 

Übergabe des alten Rettungssatzes an den Oldtimerclub

Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Garrel und Mitglieder des Oldtimerclubs Nikolausdorf sind am Samstag den 13.10.2018 auf dem Hof von Heinz Behrens zusammengekommen. Der Grund war die Übergabe des alten Rettungssatzes.

Der Rettungssatz, der zur Ausrüstung des Tanklöschfahrzeugs „TLF 16“ gehörte, wurde wie auch das Fahrzeug selbst nach über dreißig Jahren außer Dienst gestellt und mit der Anschaffung des neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs „HLF 20“ durch moderne akkubetriebene Rettungsgeräte ersetzt.

Stellvertretend für alle Mitglieder des Oldtimerclubs sprach der 1. Vorsitzende Bernhard Emke seinen Dank aus und lud die Feuerwehr zur nächsten „Helferfete“ ein. Nach einer leckeren Bratwurst vom Grill in einer gemütlichen Runde fand das Treffen, das am Nachmittag um 16:30 Uhr begann, gegen Abend sein Ende.

Generalversammlung 2018

Sebastian und Xavier haben der Freiwilligen Feuerwehr Garrel zu einem Rekord verholfen, auf den die Feuerwehrkameraden auch gern verzichtet hätten: Die Namen stehen für zwei Sturmtiefs, die im Herbst über Norddeutschland hinwegfegten und viele entwurzelte Bäume und abgebrochene Äste zurückließen. 91 Einsätze verzeichnete die Feuerwehr Garrel nach den Sturmtiefs. Im ganzen Jahr waren es 178 Alarmierungen.

In seiner Begrüßung zur Generalversammlung am Samstag, den 10. März 2018, lobte Gemeindebrandmeister Peter Deeben die Einsatzbereitschaft der Kameraden: Rechnet man alle Einsätze, die Dienststunden und die Teilnahme an den Lehrgängen zusammen, komme man auf 150 Stunden. Demnach habe jeder Kamerad einen Monat seiner Zeit für den Dienst an den Bewohnern der Gemeinde eingesetzt, sagte Deeben.

Schriftführer Florian Böckmann nannte in seinem Jahresbericht die Art der Einsätze: 57 Mal wurde der Alarm wegen eines Brandes ausgelöst. Davon entfielen 35 auf Brandmeldeanlagen, die zwar ein Ausrücken, aber nicht immer einen Einsatz nach sich zogen. 112 Mal war eine technische Hilfeleistung nötig, viermal wurde nach Unfällen geholfen. Fünf Übungen gab es in 2017.

Die aktive Feuerwehr hat jetzt 69 Mitglieder. Dank einer guten Arbeit in der Jugendfeuerwehr kennt Garrels Feuerwehr kein Nachwuchsproblem. Im vergangenen Jahr wurden sechs Jugendfeuerwehrleute in die aktive Wehr übernommen. Dennoch hat die Jugendfeuerwehr 20 Mitglieder, berichtete Jugendwart Hendrik Rauer.

Garrels Bürgermeister Andreas Bartels und Fachbereichsleiter Wilfred Schewe beförderten 19 Kameraden: Eugen Boger, Christoph Dellwisch, Stefan Felker, Julius Janßen, Lukas Kock, Jan Lanfermann, Heinrik Schumacher, Jan Suter und Bernhard Witthake wurden Feuerwehrmänner, Bernd Gieseke, Maximilian Haase und Niklas Wiese (Oberfeuerehrmänner), Sebastian Tebben (Hauptfeuerwehrmann), Walter Jarsetz, Andre Nienaber und Ralf Looschen (1. Hauptfeuerwehrmann). Henrik Rauer wurde zum Löschmeister befördert, Rainer Kock zum Hauptlöschmeister und Peter Deeben, der das Amt des Gemeindebrandmeisters innehat, zum Hauptbrandmeister.

Zum Schluss der Versammlung gab es für drei Kameraden ein Abschiedsgeschenk. Arno Rauer scheidet als stellvertretender Gemeindebrandmeister aus, er wird zum 1. Mai Kreisbrandmeister. Auf eigenen Wunsch verzichtet Reiner Fitze auf die Aufgabe als Zugführer. Ein Geschenk gab es auch für den amtierenden Kreisbrandmeister Heinrich Oltmanns, dessen Amtszeit Ende April ausläuft.

Oltmanns gab einen Überblick über aktuelle Gespräche mit der Landesregierung und mögliche gesetzliche Veränderungen.
Gemeindebrandmeister Peter Deeben lobte auch den Zusammenhalt in der Feuerwehr. So pflege man gesellige Veranstaltungen, die immer gut besucht würden. Auf dem Schützenfest in Garrel erreichte man eine große Aufmerksamkeit: Andreas Looschen wurde König, ihm statteten viele Kameraden einen Besuch auf dem Thron ab.

Text und Bild: Hubert Looschen

Feuerwehrmänner erhalten professionelle Fahrzeugeinweisung

Nicht immer sind Einsatzstellen direkt über befestigte und gut ausgebaute Straßen zu erreichen. Demnach kann es zum Beispiel bei einem Waldbrand vorkommen, dass man mit den schweren Feuerwehrfahrzeugen den Brandort nur über schlecht befahrbare sandige Wege erreicht. Aus diesem Grund wurde unser neues „HLF 20“ mit einem geländegängigen Fahrgestell angeschafft.

Was der „VOLVO FMX 4×4“, das Fahrgestell unseres neuen Hilfeleistungslöschfahrzeugs, für eine Technik bereithält, um damit in einem unwegsamen Gelände zurechtzukommen, konnten 22 Kameraden am Samstag, den 03.03.2018, selbst in einer Sandkuhle in Bissel testen.

Unter professioneller Anleitung des Fahrtrainers, Björn Hornig, von der „Instruktoren-Börse“, die die Fahrzeugeinweisung im Auftrag von „VOLVO-Trucks“ durchführte, wurden verschiedene Fahrmanöver geschult. So lernten die Teilnehmer unter anderem die Fahreigenschaften mit dem Traktions-Control-System, der Differentialsperre oder dem Allradantrieb kennen. Auch erhielten die Feuerwehrmänner wertvolle Tipps wie man bei einer Steigung anfährt oder ein festgefahrenes Fahrzeug wieder freibekommt.

Die 22 Kameraden, die in zwei Gruppen aufgeteilt waren und den Lehrgang entweder am Vor- oder am Nachmittag in einem Zeitraum von etwa 3,5 Stunden absolvierten, nahmen die Einweisung mit Begeisterung an. In der Mittagszeit gab es leckeres vom Grill, was den Tag perfekt abrundete.

Einen herzlichen Dank gilt dem Fahrtrainer, Björn Hornig, für die interessante und informative Schulung sowie der Firma Heinrich Rolfes aus Garrel für die Bereitstellung des Geländes.